Mittwoch, 12. Dezember 2012

Der literarische Mittwoch - feat. Percy Bysshe Shelley

Percy Bysshe Shelley - Ozymandias

 I met a traveller from an antique land
Who said: — Two vast and trunkless legs of stone
Stand in the desert... Near them, on the sand,
Half sunk, a shattered visage lies, whose frown,
And wrinkled lip, and sneer of cold command,
Tell that its sculptor well those passions read
Which yet survive, stamped on these lifeless things,
The hand that mocked them, and the heart that fed:
And on the pedestal these words appear:
‚My name is Ozymandias, king of kings:
Look on my works, ye Mighty, and despair!‘
Nothing beside remains. Round the decay
Of that colossal wreck, boundless and bare
The lone and level sands stretch far away.



Thema dieses Sonettes von 1817 ist einerseits die Vergänglichkeit alles Irdischen und andererseits die Selbstüberschätzung und Überheblichkeit, mit der wir die Bedeutung unserer Taten betrachten. So wie Ozymandias (abgeleitet von Ramses) in seiner Arroganz glaubt, er müsse der mächtigste Herrscher der Welt sein, während um sein zerfallenes Denkmal herum nur noch Wüste ist, werde es früher oder später allen ergehen, die ähnlich denken, so Shelleys Botschaft.
In der jüngeren Popkultur ist der Name "Ozymandias" wohl am ehesten als das wundervoll passende Alias eines der "Watchmen" bekannt.



Kommentare:

  1. Warum hat es seit zweieinhalb Monaten keine neuen Beiträge mehr gegeben? Ich verliere langsam den Glauben, dabei wär es wirklich schön, wieder von dir zu lesen ;)

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  2. Ach, dieses Bloggen, das ist immer so eine Sache bei mir.

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